
Wie man das Beste aus unseren 770-mm-Karbonfaserheizern herausholt
Wenn Sie einen Industrieofen betreiben, kennen Sie das Problem: Man braucht Wärme – und zwar sofort. Deshalb haben wir diese 770-mm-Karbonfaserheizer entwickelt. Sie sind für solche Anwendungen konzipiert, bei denen man es sich nicht leisten kann, auf die Erwärmung des Ofens zu warten.
Mit einer Leistung von 2000 W bei 220 V liefern diese Heizer eine enorme Menge an Wärme – und das in einem relativ kleinen Raum.
Ein paar Hinweise zur Elektrik: Da diese Heizer eine konstante Last verbrauchen, sollten Sie unbedingt Ihre Verkabelung sowie Relais überprüfen. Man möchte schließlich nicht mit defekten Steckverbindungen konfrontiert werden.
Was die Größe angeht: 770 mm ist die ideale Größe. Wenn man versucht, diese Heizer in einen zu kleinen Raum zu installieren, entstehen Hotspots. Das führt dazu, dass das Gehäuse beschädigt wird – was niemand will.
Warum Karbonfaser?
Die meisten Menschen sind an herkömmliches Nichromdraht gewöhnt – doch Karbonfaser ist etwas Besonderes. Sie nutzt Infrarotstrahlung, wodurch die Wärme viel schneller in die Materialien eindringt.
Außerdem oxidiert der Karbonkern nicht und bröselt auch nicht ab wie Metallspulen bei hohen Temperaturen. Dadurch muss man weniger Zeit damit verbringen, auf den Start des Heizvorgangs zu warten – und man spart außerdem Energie.
Die Nachteile (denn nichts ist perfekt)
Die gute Nachricht ist, dass diese Heizer recht einfach ausgetauscht werden können. Falls Sie immer noch alte Quarzsysteme verwenden, passen diese Heizer in der Regel problemlos hinein.
Allerdings ist Karbonfaser etwas zerbrechlicher als ein massiver Metallrohr. Sie vertragen keine Vibrationen. Wenn der Werkstattboden vibriert oder die Ausrüstung Stöße erleidet, müssen Sie sichere, gedämpfte Halterungen verwenden. Andernfalls können die Fasern reißen – und dann muss man von vorn anfangen.
Noch ein Hinweis: Stellen Sie sicher, dass die Isolierung gut ist. 2000 W sind eine hohe Leistung. Wenn die Isolierung dünn ist, dringt die Wärme durch die Wände. Dadurch wird der Werkstattboden überhitzt – und die Kühlfans müssen ständig arbeiten.