
Verhindern des Temperaturabfalls in langen Tunnelöfen
Wer schon einmal mit einem Tunnelofen für die Trocknung von Materialien gearbeitet hat, kennt die Herausforderungen. Man muss ständig gegen den Temperaturabfall kämpfen. Egal, ob es sich um einen Heidelberg SM74 oder einen Adelco-Ofen handelt – das Ziel ist immer dasselbe: Eine hohe Wärmestärke über die gesamte Trockenfläche zu gewährleisten, ohne dass die Glühfäden alle paar Wochen kaputtgehen.
Die richtige Leistung einstellen
Bei der Herstellung dieser Infrarotlampen beginnen wir mit den Abmessungen des Ofens. Wenn es um lange Trockenprozesse geht, ist eine gute Penetrationskraft der Infrarotstrahlen wichtig. Deshalb verwenden wir Kurzwell-Infrarotlicht – dieses durchdringt problemlos die Luftschicht und trifft genau dort auf das zu trocknende Material.
Aber Achtung: Die Spannung muss genau richtig sein. Wenn sie nicht stimmt, entstehen unnatürliche Kälzonen – oder schlimmer noch: Der Ofen kann bereits nach dem Einschalten kaputtgehen. Vermeiden Sie es, einfach die Leistung zu erhöhen, um die Kälzonen zu beseitigen – sonst könnte der Reflektor beschädigt werden.
Qualität der Konstruktion
Wir verwenden hochreines Quarzglas, denn diese Lampen müssen extremen Bedingungen standhalten. Sie wechseln ständig zwischen kühlen und sehr hohen Temperaturen hin und her. Um Ausfälle zu vermeiden, muss der Glühfaden perfekt zentriert sein. Wenn er nach unten hängt, entstehen „heiße Punkte“ – das ist meistens das Ende für die Lampe.
Außerdem sind die Anschlüsse wichtig. Niemand möchte vier Stunden damit verbringen, einen Anschluss zu reparieren. Wir verwenden standardisierte Industrieanschlüsse, sodass die Lampen einfach eingesetzt werden können. Man steckt sie ein, verbindet sie mit dem Stromnetz und kann weiterarbeiten.
Praktische Abwägungen
Der eigentliche Vorteil ist die Stabilität. Man hat eine konstante Wärmestärke – dadurch muss man sich keine Sorgen um ungleiche Trocknungsbedingungen machen.
Allerdings: Hochintensives Infrarotlicht erzeugt viel Wärme. Die Kühl- und Belüftungssysteme müssen daher gut genug sein. Wenn die Luft nicht zirkuliert, überhitzt der Quarzkörper – und man muss die Lampen viel früher austauschen, als man möchte.