
Maximale Leistung aus 300-mm-Karbonfaserröhren herausholen
Wir fertigen 300-mm-Karbonfaserröhren für Situationen, in denen es unbedingt erforderlich ist, dass die Geräte nicht verbiegen – doch gleichzeitig darf das Gewicht der Röhren nicht zu hoch sein. Es handelt sich dabei nicht um gewöhnliche Stangen – sie werden oft in Heizsystemen eingesetzt oder als Grundstruktur für Chassis in Bereichen mit hohen Temperaturen verwendet.
Eigenschaften der Röhren
Die Länge von 300 mm ist ideal für modulare Industrieanwendungen. Wir verwenden eine hochmodulare Faserverwebung, die durch Epoxid- oder Thermoplastharze zusammengehalten wird. Das Ergebnis: Die Röhren sind äußerst leicht – viel leichter als Stahl oder Aluminium – doch sie behalten ihre Form bei. Da die Fasern in Längsrichtung angeordnet sind, bleiben die Röhren steif und widerstehen auch unter starkem Druck der Verbiegung.
Umgang mit Hitze und Elektrizität
Man muss bedenken, dass Karbonfaser elektrischen Strom leitet. Wenn man diese Röhren neben Hochleistungsheizgeräten verwendet, muss man auf den elektrischen Stromfluss achten. Solche Röhren werden häufig in Heizsystemen eingesetzt, wo das Material schnelle Temperaturwechsel aushalten muss, ohne seine Form zu verlieren. Im Gegensatz zu Metallen dehnen sich diese Röhren bei hohen Temperaturen nicht aus oder ziehen sich nicht zusammen. Sie bleiben gerade. So müssen Sie sich keine Sorgen um Verformungen machen, wie sie bei Kunststoffen oder dünnem Metall auftreten können.
Nachteile und Lösungen
Es ist allerdings nicht alles perfekt. Karbonfaser ist zwar steif, kann aber auch brüchig sein. Sie ver formen sich nicht – sie brechen. Wenn die Röhren während der Installation stark belastet werden oder starken Stoßen ausgesetzt sind, können Risse in der Außenwand entstehen. Man sollte daher vorsichtig mit ihnen umgehen. Zudem muss man sicherstellen, dass die Röhren isoliert sind, wenn in der Nähe Hochspannungsleitungen verlaufen. Wenn die Isolierung beschädigt wird und mit dem Karbon in Kontakt kommt, kann es zu Kurzschlüssen kommen. Für die meisten Ingenieure, mit denen wir arbeiten, ist das jedoch ein akzeptabler Kompromiss. Es ist schließlich besser, als eine 300-mm-Röhre zu haben, die bereits bei 150 °C nachgiebt.